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Jetzt dauert es nicht mehr lange, dann beginnt die Urlaubs- und Ferienzeit. Warum verwenden wir eigentlich zwei Wörter für diese Zeit? Schüler bekommen Ferien; Berufstätige nehmen Urlaub.

„Ferien“ - das Wort kommt aus dem lateinischen - hat etwas mit Fest und Feiern zu tun. Es vermittelt die Vorstellung, Zeit zum Feiern zu haben. Freie Zeit ist Gelegenheit zur Freude. Ganz ähnlich verstehen Juden den Sabbat: Ein freier Tag, der erfüllt ist von der Freude an Gott, von der Freude am Leben!
„Urlaub“ kommt von „Erlaubnis“ her. Jemand, der Urlaub hat, verfügt also über die Erlaubnis, etwas anderes zu tun als zu arbeiten.

Ich möchte diesen kleinen Vergleich nicht überbewerten. Aber so gesehen fahre ich lieber in Ferien als in Urlaub. Ferien können mehr sein als nur arbeitsfreie Zeit. Ferien sind für mich Gelegenheit, frei zu werden für das wirklich Wichtige im Leben: Für die Liebe meiner Frau, die im Alltag manchmal von Hektik und Routine verschüttet wird. Für die Kinder, denen ich sonst nicht so viel Zeit schenken kann wie ich möchte. Für die Schöpfung, die mich trotz aller Eingriffe und Schädigungen doch immer wieder fasziniert. Für die Neubesinnung auf Gottes Liebe.

Suchen auch Sie sich in den Ferien Anlässe zur Freude und zum Feiern. Anlässe, die bisher unter Termindruck ausfallen mussten. Nehmen Sie sich Zeit! Pflegen Sie das Gespräch und die Gemeinschaft mit Anderen. Feiern Sie Ihre Ferien! Und nehmen Sie vielleicht die Bibel mit auf die Reise. Damit aus dem Urlaub Ferien werden und aus Ihrer sonst sehr beanspruchten Seele wieder ein Organ für Gott.

Und lesen Sie einmal nach, was Jesus gesagt hat: “Trachtet vielmehr zuerst nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles dazu gegeben werden.“ (Matthäus 6, 33)

Mit herzlichen Grüßen
Rainer Klein

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Tageslosung

Tageslosung von Donnerstag, 26. November 2020
Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen.
Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

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8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei Erntedank denke ich klassisch an dicke Kohlköpfe, rote Äpfel, gefüllte Truhen und Supermarktregale. Aber Gott hat mir noch mehr geschenkt: auch meine Familie und Freunde und 8760 Stunden im Jahr – viel Zeit. Und alle haben sie: ob krank oder gesund, gestresst oder gelangweilt: 8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger. Was macht man mit so viel Zeit? Wie nutzt man sie? Wie nutzen Christen 8760 Stunden? In Matthäus 5,14- 16 gibt es dazu eine klare Anweisung:

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