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Jetzt hab ich es verstanden! Jesus ist nicht so zum Anhimmeln – eher so zum Nachmachen!“ Bei einer Bibelarbeit platzt es plötzlich aus einer Jugendlichen heraus. An diesen Satz musste ich denken, als ich die Geschichte von der Speisung der 4000 las. Es ist ja schon phänomenal, gigantisch: Sieben Brote und ein paar Matjes reichen aus um 4000 Menschen satt zu machen. Kurze Zeit vorher waren es sogar 5000, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Was für eine Vorstellung! Der Trick ist einfach sensationell. Oder ist es ein Wunder? Für einen kurzen Moment verharre ich im Staunen und denke: Wow, Jesus du bist so großartig.

Du bist großartig Jesus. Aber habe ich die Geschichtedamit abgefrühstückt? Oder steckt  da noch mehr drin als das eine Wunder? „Jesus ist nicht so zum Anhimmeln, eher zum Nachmachen.“ Ok, die Nummer mit den Burgern wird uns  chwerfallen. Mitten in der Geschichte aber fragt Jesus einmal seine Freunde: Wie viel Brot habt ihr? Das ist die Frage nach dem, was wir einzubringen haben. Was haben wir? Für die Menschen, die hungern nach Gerechtigkeit, nach Frieden, nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Sicherheit, nach Glück, Gesundheit, leiblichen Hunger. Für die, die sich nach dem Leben sehnen? Und die Jünger antworten ihm: Sieben Brote! Für 4000 Menschen nicht die Massen!Und wir? Vielleicht nicht viel angesichts der Sehnsüchte der Menschheit oder dem Hunger der Menschen in Niederdresselndorf. Doch das, was wir haben, ist für Jesus völlig ausreichend. Er dankt Gott für alles, was da ist und eingebracht wird. Und dann spricht er zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: Teilt aus, was ihr habt! Bringt eure Fähigkeiten, eure Begabungen, eure Talente, euren Glauben und gern auch euer Vermögen ein und teilt es mit denen, die Hunger nach Leben haben.

Die Jünger bringen sich und das, was sie haben ein; die Menschen werden satt. Anschließend sammeln sie die Reste des Essens wieder ein – und es ist mehr da, als vorher eingebracht wurde. Es kommt etwas zurück, nein, es kommt mehr zurück als ausgeteilt wurde; völlig irre. Sie erleben: das, was wir geteilt haben, wurde vermehrt. Wir wurden anschließend reich beschenkt. Nicht anhimmeln, lieber nachmachen! Zugegeben: Der Trick mit den Broten ist phänomenal und Jesus ist schon einzigartig; aber er möchte nicht, dass ich dabei stehen bleibe, und ihn als Person nur gut finde. Er will, dass ich mich mit dem, was ich habe, für ihn, zum Wohl der Menschen und das Leben einsetze. Wenn ich das tue, werde ich reich beschenkt. Nicht anhimmeln, lieber nachmachen... Herzlichst

Martin Ditthardt

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